Stellungnahmen & Vorträge

Resolution Sterbehilfe

Der Vorstand des KLRÖ hat im Auftrag der Vollversammlung am 17.3.2010 die folgende Resolution zur aktiven Sterbehilde formuliert, beschlossen und an die politischen Entscheidungsträger und die Medien ausgesandt:

Zu Umfragen über aktive Sterbehilfe

Der Katholische Laienrat appelliert an alle im Parlament vertretenen Parteien, die im Jahr 2001 einstimmig geschlossene Entschließung gegen aktive Sterbehilfe in Österreich nicht in Frage zu stellen.

Zwischen den bei Meinungsumfragen mit nicht immer klar definierten Vorgaben geäußerten Meinungen und den persönlichen Überzeugungen, wenn nahe Verwandte oder man selbst tatsächlich betroffen ist, bestehen entscheidende Unterschiede.

Trotz aller gesetzlichen Sicherungsmaßnahmen wachsen in Ländern, in denen aktive Sterbehilfe in irgendeiner Form erlaubt ist, die Angst vor unfreiwilliger Anwendung aktiver Sterbehilfe und der bewusste oder unbewusste Druck durch Verwandte oder die Gesellschaft, diese Vorgangsweise zu "wählen". Zugleich besteht die Sorge zu Recht, dass der Missbrauch dieser Möglichkeit zunehmen würde.

Der KLRÖ verlangt wiederum den Ausbau der Palliativfürsorge und den Ausbau und die Unterstützung der Hospizeinrichtungen, damit todkranke Menschen nicht "durch Menschen, sondern an der Hand" von sorgenden Mitmenschen sterben können.