Kriterien für die Vorschläge von Kandidaten für Bischofsernennungen
- fundierte Spiritualität
- gesundes und selbstständiges Urteil
- Verantwortungsbewusstsein und Demut
- ausgleichende Persönlichkeit
- emotionale Stärke und Belastbarkeit
- Kompetenz und entsprechende Fortbildung in den theologischen Wissenschaften
- unmittelbare Seelsorgeerfahrung
- Treue zur echten kirchlichen Überlieferung
- Treue gegenüber dem Apostolischen Stuhl und der Hierarchie
- Gestaltungswille zur Erneuerung im Sinne des II. Vatikanischen Konzils und der darauf folgenden päpstlichen Lehraussagen
- Förderung der Ökumene
- soziale Intelligenz mit der Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Mitarbeiter/innen
- kooperativer Führungsstil, der Motivation aller Mitarbeiter/innen, Konfliktlösungskompetenz, realistische Zielsetzung und effiziente Kontrolle der Zielerreichung umfasst
- strategische Kompetenz
- altersspezifische und schichtenspezifische Kommunikationsfähigkeit
- Menschenfreundlichkeit, Volksverbundenheit, Brückenbauer
- Aufgeschlossenheit, offener Sinn in Bezug auf die Probleme unserer Zeit, zukunftsorientiertes Denken
- Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung für die Anliegen der Ortskirche und auch der Gesamtkirche zu übernehmen
- Verständnis für die Situation der Laien und deren Herausforderungen in Familie, Beruf, Gesellschaft und Politik
- Verständnis für die spezifische Stellung der Laien in der Kirche sowie der Bedeutung des organisierten Laienapostolats
Besondere Kriterien, die für die zu besetzende Diözese wünschenswert sind
z.B.: - Verständnis für die Mentalität der Diözesanangehörigen
- besondere Sprachenkenntnisse
- besonderes Verständnis für Integrationsfragen